Du willst Finanzielle Freiheit erreichen?

Dann reicht es nicht aus NUR deine Einnahmen zu erhöhen, sondern auch zu lernen, wie du dein Geld behalten kannst.

In diesem Artikel soll es um ein Thema gehen, welches leider viel zu wenig Menschen aktiv angehen:
Der richtige Umgang mit seinem „hart“ verdienten Geld.

Du willst Finanzielle Freiheit erreichen?

Lass mich dir hier und heute zeigen, warum es nicht nur extrem sinnvoll ist mehrere Konten zu besitzen, sondern auch einen Heidenspaß machen kann, sein Geld selbstständig zu managen. Das hier gezeigte Modell kennt man übrigens auch von Personen wie z.B. Bodo Schäfer, T. Harv Eker, Robert T. T. Kiyosaki, George Samuel Clason, Thaddaeus Koroma, Markus Käfer und vielen weiteren! Selbst nutze ich es seit mehreren Monaten mit stetig steigendem Erfolg und vor allem einer fantastischen Zutat – Spaß. Also lass und loslegen, damit auch du in diese Situation mit deinem Geld-Management kommst ?

Meine Definition von „Finanzieller Freiheit“

Bevor wir zum Hauptthema kommen, will ich dir den Begriff „Finanzielle Freiheit“ nochmal etwas näher bringen. Und dir zeigen, was ich darunter verstehe. Viel zu oft lese oder höre ich nämlich von anderen Bloggern und YouTubern die Erklärung über den heiligen Gral der „Finanziellen Freiheit“ und wundere mich oftmals, wie falsch verstanden dieser Begriff am Ende doch wird.

Folgende falsche Definition wird oft verwendet: „Finanzielle Freiheit erreichst du dann, wenn du genug Geld hast, nie wieder arbeiten gehen zu müssen.“

Auch wenn diese Definition nah an der Realität liegt, so ist sie in meinen Augen dennoch falsch.

Meine Definition lautet: „Finanzielle Freiheit erreichst du dann, wenn dein Passives Einkommen deinen Lebensstandard (Fixkosten, Notwendige-Ausgaben und deine Spaß-Ausgaben) finanzieren kann.“

„Wo ist da der große Unterschied?“, denkst du dir vielleicht.
Der (gewaltige) Unterschied besteht darin, dass beide Definitionen einen anderen Weg verfolgen. Während man bei der ersten Definition eine lange Zeit arbeiten und ansparen muss – um am Ende von seinem Angesparten zu leben, liegt der Fokus bei der zweiten Definition darin, so viele Vermögenswerte wie nur irgend möglich zu schaffen. Um am Ende durch die Passiven Einnahmen, deinen Lebensstandard ab einem bestimmten Punkt ohne weitere Arbeit (bzw. Aktives Einkommen) aufrecht erhalten zu müssen. Das bedeutet nicht, das man nie wieder arbeiten muss. Es bedeutet nur, dass man nun eine Wahl hat. So scheinheilig das auch klingen mag, vor eine „Wahl“ gestellt zu werden, so machtvoll ist es am Ende doch.

Das Parkinsonsche Gesetz der Verschwendung: Oder, warum du immer zu wenig Geld zu haben scheinst

Zurück zum „Lebensstandard“: Hast du schon mal etwas vom „Parkinsonsche Gesetz“ gehört? Nein, dass hat nichts mit der Parkinson-Krankheit zu tun. Sondern mit einem satirischen Artikel von Cyril Northcote Parkinson im britischen Wirtschaftsmagazin „The Economist“ im Jahr 1955 zum Thema Verwaltung. Daraus wurde das „Parkinsonsche Gesetz“ geboren. Was uns für diesen Artikel aber am interessantesten ist, ist das Gesetz aus dem Jahr 1979: Das Gesetz der Verschwendung.

Es besagt: „Die Ausgaben steigen stets bis an die Grenzen des Einkommens.“

Was dir das beibringen soll? Du kannst machen was du willst, aber wenn du nur ein einziges Konto hast, auf das deine Einnahmen ausgezahlt werden, dann wirst du mit der Zeit deinen Lebensstandard erhöhen. Was unweigerlich zur Folge hat, dass du mehr konsumieren wirst. Dadurch werden deine monatlichen Einnahmen früher oder später durch deine Ausgaben aufgefressen werden! Um Finanzielle Freiheit zu erreichen muss dies unter allen Umständen vermieden werden. Lass mich dir mit dem 6-Konten-Modell nun zeigen WIE das in der Praxis aussehen kann.

Das 6-Konten-Modell in der Übersicht

Konto 1: Notwendige Ausgaben [50%/25%]
Konto 2: Sparen / Investieren [10%/5%]
Konto 3: Langzeit-Ausgaben [10%/5%]
Konto 4: Spaß [10%/5%]
Konto 5: Spenden [10%/5%]
Konto 6: Weiterbildung [10%/5%]
(Optional) Konto 7: Steuerkonto [50%]
(Nur wichtig für selbstständige / Unternehmer )

Erklärung zu den einzelnen Konten

Konto 1: Notwendige Ausgaben [50%]

Nutzen: Zum Decken deiner Fixkosten (Miete/Haus, Versicherungen, etc.), notwendiger Nahrung, notwendiger Kleidung und aller anderen „Notwendigkeiten“.

Erklärung: Dies ist dein Hauptkonto – dein ganz normales Girokonto. Auf diesem Konto geht weiterhin dein Gehalt (sowie deine sonstigen Einnahmen) ein. Von dort aus werden deine notwendigen Ausgaben auch abgebucht. Dieses Konto dient nur zur Deckung deiner notwendigen Ausgaben – sonst nichts!

Kontoart: Girokonto

Konto 2: Sparen / Investieren [10%]

Nutzen: Zum erreichen deiner Finanziellen Freiheit!

Erklärung: Auf dieses Konto zahlst du jeden Monat ein und rührst das Geld NUR DANN an, wenn du lukrative Investitionsmöglichkeiten gefunden hast. Egal wie „knapp bei Kasse“ du sein solltest, dieses Geld ist nur zum Sparen, Investieren und Re-Investieren gedacht – nichts anderem!

Kontoart: Tagesgeldkonto

Konto 3: Langzeit-Ausgaben [10%]

Nutzen: Für Urlaube, Reparaturen und notwendigen neu Anschaffungen wie z.B. einer Waschmaschine, einem Auto oder sonstigen Dingen, die das Leben so für dich bereit hält.

Erklärung: Im Leben gehen manche dinge nun mal kaputt, das ist ganz normal. Das Auto braucht neue Teile. Das Handy-Display geht kaputt. Der Geschirrspüler spinnt. Oder: Man will mit seinen geliebten Menschen in den Urlaub fliegen/fahren. All das kostet Geld, welches man sich vorher auf dieses Konto ansparen sollte, um am Ende keine „bösen Überraschungen“ erleben zu müssen. Was wir nämlich nicht wollen ist, das Geld aus einem der anderen Konten „herausziehen“ zu müssen.

Kontoart: Tagesgeldkonto

Konto 4: Spaß [10%]

Nutzen: Einfach nur um SPASS mit deinem Geld zu haben!

Erklärung: Deutsche sind wahnsinnig gut darin ihr Geld zu sparen. Vielleicht kennst du das von dir auch? Vielleicht auch nicht. Jedenfalls war ich selbst auch immer ein guter „Sparer“. Dass einem früher oder später allerdings der „Kragen“ platzt und man wie in einem Wahn all sein schön angespartes Geld für Schwachsinn (meist nur Verbindlichkeiten oder sonstige Ausgaben) ausgibt, ist nicht nur eine natürliche Reaktion auf längere „Enthaltsamkeit“, sondern auch eine Art Druckausgleich. Damit du auf längere Sicht Erfolg mit diesem Konten-Modell haben kannst, musst du dafür Sorge tragen, dass auch ein gewisser Teil deines Geldes stets „weiterfließt“ und es nicht zu einer innerlichen Blockade kommt. Die Einstellung „nur“ zu sparen, kann nämlich nur eine von zwei Folgen mit sich tragen:

1. Man wird zum kompletten Geizhals.

Oder:

2. Man platzt früher oder später und gibt einen Großteil davon wieder für Schwachsinn aus (welcher einem nicht dabei helfen wird finanziell frei zu werden).

Grundregel für dieses Konto lautet: Das Geld MUSS jeden Monat ausgegeben werden, um Spaß damit zu haben. (Ausnahmeregelung: Je nach Gebrauch kann man es auch bis zu maximal 3 Monate lang ansparen, spätestens dann, MUSS es aber auch wieder ausgegeben werden. Keine weiteren Ausnahmen!)

Kontoart: Aktivkonto ODER Girokonto auf einer 2. Bank
(Variante zwei finde ich persönlich viel praktischer. Zudem gibt dir dies die Möglichkeit bei zwei verschiedenen Banken kreditwürdig zu werden. Dies kann hilfreich sein, wenn du dir z.B. weitere Immobilien kaufen möchtest.)

Konto 5: Spenden [10%]

Nutzen: Guter Zweck + „Überfluss Mentalität“ erschaffen (!)

Erklärung: Die tieferen Gründe für dieses Konto benötigen wohl einen eigenen Artikel. Für diesen Moment halten wir einfach nur fest: Durchs Spenden entsteht bei dir früher oder später im Kopf eine „Überfluss Mentalität“ im Sinne von: „Ich habe genug Geld. Es stellt kein Problem für mich da, einen Teil davon weiterfließen zu lassen und dadurch das Leben meiner Mitmenschen, welche es nicht so leicht haben, enorm zu bereichern“.

Kontoart: Tagesgeldkonto ODER kein Konto, sondern eine einfache Überweisung

Konto 6: Weiterbildung [10%]

Nutzen: Zur Erweiterung deiner Finanziellen Intelligenz, sowie dem Erlernen neuer Fähigkeiten. Beides wird dir helfen deine persönliche Finanzielle Freiheit so schnell wie möglich zu erreichen.

Erklärung: Du kennst bestimmt den Spruch: „Was nicht wächst, das stirbt.“ Genauso wie: „Was nicht benutzt wird, dass verkümmert.“ Genau dasselbe gilt für deine Gedanken und Fähigkeiten. Wenn du nicht stets bestrebt bist, weiter zu wachsen, weiter zu lernen und von Tag zu Tag besser zu werden, dann wirst du innerlich verkümmern, stagnieren und deine Ziele nicht erreichen können. Die Welt ist in einem ständigem Wandel, deshalb musst du es auch sein. Das Geld von diesem Konto nutzt du, um es in deine persönliche Entwicklung zu investieren.

Beispiele dafür sind:

  • Bücher (sowie E-Books und Hörbücher)
  • Kurse
  • Seminare
  • Events
  • sonstige „Lehrmittel“

Kontoart: Tagesgeldkonto

(Optional) Konto 7: Steuerkonto [50%]
(Nur wichtig für Selbstständige / Unternehmer )

Nutzen: Für den Staat…

Erklärung: Muss ich das wirklich noch genauer erklären? Schau dir einfach jene Leute an, die „vergessen“ haben, ihre Steuern zu zahlen, dann weißt du, wozu dieses Konto ist ?

Kontoarten

Aber bei welcher Bank soll ich nun meine neuen Konten anlegen? Auch hier empfehle ich dir, nicht alles auf eine Karte (Konto) zu setzen. Diversifizierung ist an den heutigen turbulenten Finanzmärkten eine überlebenswichtige Entscheidung. Diversifizierung kannst du auf mehreren Ebenen anwenden:

Zeitliche Diversifizierung durch monatliche Raten statt einer Einzelinvestition, institutionelle Diversifizierung durch verschiedene Finanzinstitute, Devisen-Diversifizierung durch verschiedene Währungen, internationale Diversifizierung durch verschiedene Länder.

Du bist selbstverständlich völlig frei, selbst zu entscheiden, wo du deine Konten anlegst und wie du sie füllst. Ich kann dir jedoch als Entscheidungshilfe einige meiner derzeitigen Lösungen skizzieren:

  1. Ein Bargeldkonto bei einer deutschen Sparkasse mit zwei Unterkonten oder Volksbank
  2. Direktbanken wie Fidor, N26DKB, Netbank, Tomorrow, Zenus
  3. Ein Multiwährungskonto mit Multiwährungskreditkarte bei den englischen Fintech TransferWise oder Revolut Bank
  4. Zwei virtuelle internationale Online-Zahlungsdienste wie Paypal oder Payoneer
  5. Ein Online Wallet für Bitcoins auf der luxemburgischen Blockchain.com
  6. Eine Visa Debit- und Prepaid-Karte für Bitcoin & Co. bei dem englischen Fintec Wirex 

Überblick bewahren: https://outbankapp.com (App) https://www.numbrs.com (App) oder nutze eine Haushaltsbuch App mit oder ohne Kontoanbindung

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